Sehenswürdigkeiten

Djursdala Kirche hat eine sehr schöne Lage auf einem Hügel mit Blick auf den See Juttern..
Die Kirche, die im 1692 gebaut wurde, ist aus Holz gebaut mit der Vorderseite und Dach aus Schindeln. Der Glockenturm vor der Kirche wurde im Jahre 1730 gebaut. Die Kirche ist während Juni , Juli und August ab 9 bis 21 Uhr offen. Im September kann man die Kirche ab 9 bis 15.30 besichtigen und im Oktober nur Samtags und Sonntags ab 9 bis 15.
Innerhalb der Kirche gibt es schöne wohlerhaltene Wand- und Deckengemälde aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert. Als man im Jahre 1939 anfing den Fussboden zu renovieren entdeckte man drei Schichten von Fussboden. Dann fand man auch ein paar Kerzenleuchter aus dem 17. Jahrhundert. Da gab es ausserdem einen Grabkammer mit fünf Särgen für Erwachsene und vierzehn Kindersärgen.
Das Heimatmuseum liegt nördlich von der Kirche auf Lindstorps Kulle in einem Naturschutzgebiet mit Blick auf den See Juttern und die schöne Anpflanzungslandschaft in Djursdala. Das schöne Wohnhaus aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts ist en Geschenk von der Familie Dahlman. Die Sammlungen zeigen Möbel- und Gebrauchsgegenstände aus den letzten Jahrhunderten. Im Frühling wachsen dort auf den Wiesen grosse Gruppen von Gewöhnlichen Küchenschellen.
”Stjärnevik” heisst der grösste Badeplatz am See Juttern mit Bootstegen, Spielplatz, Volleyballnetz und Platz zum Grillen.
Die eigenartige Sammlung von Steinen, der s.g. ”Stenriket” =(der Steinreich) liegt auf dem Hinweg zu Stjärnevik. Am Anfang des 19. Jahrhunderts beschäftigte sich ein Mann viele Jahre mit Entfernung von Steinen um anbaufähigen Boden zu bekommen. Heute sieht man dort eine kilometerlange Steinmauer mitten im Walde, die sehr sehenswürdig ist. Ein Schild zeigt den Platz.
In der Nähe von den alten Dörfern Bullebo, Björkesnäs und Hellersrum gibt es alte Heiden mit einer sehr interessanten Flora. Hier kann man Steinmauer, Steinhaufen, Wiesen zum Anbauen, alte Gräber und Holzzäunen sehen. Im Walde nördlich von Bullebo gibt es auch eine Höhle, wo ein Desertör von einer Musterung im 17. Jahrhundert sich versteckt hatte.
Am “Sundsängen” gibt es ein Informationsschild über Djursdala, das was sehenswürdig ist zeigt. “Sundsängen” ist eine Wiese, die man jeden Sommer mit einer Sense mäht.
Das Dorf Djursdala ist ein Dorf aus dem Mittelalter mit sehr alten Traditionen.Hier gab es am Anfang des 19. Jahrhunderts ungefähr 250 Einwohner. Noch hat man jedes Jahr am 1. Mai eine Dorfversammlung um die Ereignisse des vergangenen Jahres zu besprechen und über die Veranstaltungen des kommenden Jahres zu entscheiden. Es gibt viele Geschichten von der alten Wolfgrube und dem Pestfriedhof.
”Ungstorp” der sehr hoch gelegen ist bietet einen wunderschönen Blick über die Landschaft von Wäldern und Seen.

Hier fängt ein 7 km langer Wanderungsweg an, der ”Djursdalarundan” genannt ist. Diesen Pfad entlang sieht man Besiedlungen aus der vorgeschichtlichen Zeit. Am Hof ”Ungstorp” gibt es einen riesengrossen Ahorn, der unter Naturschutz steht.
Vimmerby und Djursdala haben einen exklusiven Einwohner. In den Seen Krön und Juttern lebt nämlich der Otter, ein Tier, das sonst nicht so verbreitet ist.


